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Unsere ERP-Lösung für den Sondermaschinenbau!
Sondermaschinenbauer und Anlagenbauer fertigen überwiegend kundenspezifische Produkte und Projekte. Im Gegensatz zur klassischen Serienfertigung steht die vollständige Stückliste deshalb häufig nicht schon zu Beginn der Auftragsabwicklung fest.
Typisch für die Projektfertigung sind:
Ein ERP für Projektfertigung sollte diese Abläufe unterstützen. Kann das vorhandene ERP das nicht, entstehen häufig manuelle Zwischenlösungen. Wir haben Ihnen 7 Warnsignale aufgeführt, an denen Sie erkennen können, ob Ihr bestehendes ERP noch zu den Anforderungen Ihrer Projektfertigung passt.
Excel-Listen trotz vorhandenem ERP sind im Sondermaschinenbau zunächst nichts Ungewöhnliches. Kritisch wird es, wenn sie dauerhaft zentrale Informationen für die Projektabwicklung enthalten. Das können beispielsweise Listen sein für:
Wenn Mitarbeiter regelmäßig Informationen aus ERP, CAD/PDM und Excel zusammenführen müssen, bildet das ERP möglicherweise nicht den vollständigen Projektprozess ab.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Nutzen wir Excel?“ Sondern: „Welche wichtigen Prozesse können wir ohne Excel derzeit nicht abbilden?“
Nein. Im Sondermaschinenbau sollte der Einkauf nicht grundsätzlich auf die vollständige Stückliste warten müssen.
Bei kundenspezifischen Maschinen kann die Konstruktion Wochen oder Monate dauern. Gleichzeitig müssen Komponenten mit langen Lieferzeiten frühzeitig bestellt werden, damit der Liefertermin der Maschine eingehalten werden kann.
Deshalb benötigt die Projektfertigung einen Prozess, bei dem bereits konstruierte und beschaffungsrelevante Positionen an den Einkauf übergeben werden können, während andere Bereiche der Maschine noch entstehen.
Ein ERP, das ausschließlich mit vollständig freigegebenen Stücklisten sinnvoll arbeiten kann, kann hier zum Engpass werden. Für den Sondermaschinenbau ist deshalb der Umgang mit einer wachsenden Stückliste besonders wichtig.
Konstruktion und Einkauf können parallel arbeiten, wenn beide Abteilungen auf einen gemeinsamen und aktuellen Informationsstand zugreifen können.
Der Einkauf sollte beispielsweise erkennen können:
Die Konstruktion wiederum sollte berücksichtigen können, dass bestimmte Teile bereits bestellt oder geliefert wurden.
Fehlt diese gemeinsame Informationsbasis, wird der Informationsfluss häufig durch E-Mails, Telefonate, Meetings oder Excel-Listen ersetzt.
Ein ERP für den Sondermaschinenbau sollte deshalb nicht erst nach Abschluss der Konstruktion relevant werden. Es sollte die parallele Zusammenarbeit während des Konstruktionsprozesses unterstützen.
Konstruktionsänderungen gehören zur Projektfertigung. Eine Menge verändert sich, ein Artikel wird ersetzt oder eine Baugruppe wird überarbeitet.
Das eigentliche Problem ist deshalb nicht die Änderung selbst. Problematisch wird es, wenn ihre Auswirkungen nicht transparent sind.
Hat der Einkauf eine betroffene Position bereits bestellt, muss dies bei der Änderung berücksichtigt werden. Umgekehrt muss der Einkauf erkennen können, wenn sich eine für ihn relevante Position verändert hat.
Ein durchgängiger Prozess zwischen Konstruktion, Stückliste und Beschaffung reduziert das Risiko, dass unterschiedliche Informationsstände entstehen.
Ein großer Teil der Produktinformationen entsteht bereits in der Konstruktion.
Werden CAD-Stücklisten anschließend manuell in Excel exportiert, bearbeitet und erneut im ERP erfasst, entstehen zusätzliche Arbeitsschritte und mehrere Datenstände.
Eine CAD-/PDM-ERP-Integration ermöglicht dagegen, Konstruktionsinformationen für nachfolgende Prozesse weiterzuverwenden.
Das ist besonders wichtig, wenn Stücklisten während des Projektes mehrfach verändert werden.
Die Frage sollte deshalb nicht nur lauten: „Kann unser ERP Stücklisten verwalten?“ Sondern: „Kann unser ERP mit der Stückliste arbeiten, die während der Konstruktion entsteht und sich verändert?“
Ein typisches Warnsignal ist, wenn einfache Projektfragen nicht ohne Weiteres beantwortet werden können:
Was ist bereits konstruiert? Was kann bestellt werden? Was wurde bestellt? Was ist geliefert? Welche Positionen fehlen noch? Wo gibt es Terminprobleme?
Müssen dafür Informationen aus CAD/PDM, ERP, Excel, E-Mails und mehreren Mitarbeitern zusammengetragen werden, fehlt eine durchgängige Sicht auf das Projekt.
Bei wenigen gleichzeitig laufenden Projekten kann persönliche Abstimmung vieles auffangen. Mit steigender Projektzahl wird dieser Ansatz jedoch zunehmend aufwendig.
Viele kleine und mittelständische Sondermaschinenbauer funktionieren über kurze Wege und erfahrene Mitarbeiter. Das ist eine Stärke. Problematisch wird es erst, wenn Wissen und Projektinformationen überwiegend über persönliche Abstimmung weitergegeben werden müssen.
Mit jedem zusätzlichen Projekt steigen dann Rückfragen, Übergaben, Excel-Listen und Koordinationsaufwand.
Ein ERP für projektorientierte Unternehmen sollte deshalb nicht nur Aufträge verwalten. Es sollte Konstruktion, Beschaffung, Material und Projektinformationen so miteinander verbinden, dass zusätzliche Projekte nicht im gleichen Verhältnis zusätzliche Administration erzeugen.
Ein ERP-Wechsel kann sinnvoll sein, wenn die vorhandene Lösung zentrale und regelmäßig wiederkehrende Prozesse der Projektfertigung nicht ausreichend unterstützt. Typische Hinweise sind:
Ein einzelner dieser Punkte rechtfertigt noch keinen ERP-Wechsel. Treten mehrere davon dauerhaft auf, lohnt es sich jedoch zu prüfen, ob die bestehende ERP-Lösung zur Arbeitsweise eines projektorientierten Einzelfertigers passt.
Ein ERP für Sondermaschinenbau und Anlagenbau sollte insbesondere die Arbeitsweise der Projektfertigung unterstützen. Dazu gehören unter anderem:
Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der ERP-Funktionen. Entscheidend ist, ob das System die tatsächlichen Abläufe des Unternehmens unterstützt.
Wie unterstützt erp4cad diese Arbeitsweise?erp4cad wurde für die projektorientierte Auftragsabwicklung im mittelständischen Sondermaschinen- und Anlagenbau entwickelt.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen Konstruktion und den nachfolgenden kaufmännischen Prozessen. CAD- und PDM-Stücklisten können für die weitere Projektabwicklung genutzt werden. Über die wachsende Stückliste können bereits bekannte Positionen bearbeitet und beschafft werden, während die Konstruktion an anderen Bereichen der Maschine weiterarbeitet.
Die projektübergreifende Liste (PÜL) schafft dabei eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für die am Projekt beteiligten Bereiche und unterstützt unter anderem Beschaffung, Änderungen und den Überblick über den aktuellen Stand.
Damit richtet sich erp4cad insbesondere an projektorientierte kleine und mittelständische Unternehmen, bei denen Konstruktion und Einkauf eng zusammenarbeiten und die Stückliste während der Auftragsabwicklung entsteht.
Ein bestehendes ERP muss nicht schlecht funktionieren, um für den Sondermaschinenbau an Grenzen zu kommen.
Die entscheidende Frage ist, ob die Software mit der Realität der Projektfertigung umgehen kann: individuelle Maschinen, Losgröße 1, wachsende Stücklisten, parallele Konstruktion und Beschaffung sowie laufende Änderungen.
Wenn genau diese Prozesse regelmäßig durch Excel, manuelle Datenübertragung und persönliche Abstimmung ergänzt werden müssen, lohnt sich eine genauere Prüfung des bestehenden Systems.
Denn ein ERP für den Sondermaschinenbau sollte nicht verlangen, dass das Unternehmen seine typische Arbeitsweise an die Software anpasst. Es sollte die Arbeitsweise der Projektfertigung unterstützen.
Falls Sie sich zu diesem Thema mit mir austauschen wollen, kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per E-Mail anzeigen.
Maximilian Dietz ist Geschäftsführer Vertrieb bei der all4cad GmbH. Er kennt die Herausforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus aus der Praxis – und weiß, wie Software echte Arbeit erleichtert.
Mit Leidenschaft für digitale Prozesse und effizientes Projektmanagement unterstützt er mittelständische Unternehmen dabei, ihre technischen Abläufe zu vernetzen und zu optimieren.
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